essentials 17. Nov 2001

Nachdem ich nun umzugsbedingt sechs Wochen mit fünf Prozent meiner Besitztümer ausgekommen bin muß ich feststellen, dass es sich gar nicht so schlecht gelebt hat. Es gibt eigentlich nur wenige wirklich wichtige Sachen. Dazu zählen auf jeden Fall: drei Kombinationsmöglichkeiten von Hose und Pulli, eine kuschelige Winterjacke, karierte Boxershorts von Mariner, hellblaue Schiesser uncover T-Shirts, wollig-warme graumelierte Burlingtonsocken, Camper, Thinsulate-Handschuhe, 80 Blatt-Collegeblock für die Uni, Werbe-Kugelschreiber, Kalender + Adressbuch, Mobiltelefon, Portmonee mit EC-Karte, Umhängetasche, Discman + Kopfhörer, einen Meter Regal für CDs + Bücher + Magazine, PC mit Internetanschluß + Photoshop + MS Office, eine Matratze + Waschmaschine + Bad + Kühlschrank in einer netten WG und ein Fahrrad. Wer kommt mit weniger aus ?

 

Kommentare (3)

  1. ines About 4 hours later

    neid

    bei jeder übersiedelungsaktion in den letzten jahren (das waren pro jahr eine, insg. 4x) hab ich mir gedacht, warum ich um alles in der welt nicht mit dem, was du angeführt hast, auskommen kann. es geht einfach nicht. obwohl ich mittlerweile das gefühl habe, meine einrichting wäre kompakt. nicht minimalistisch, aber kompakt. immerhin. achja: ich HASSE ausmalen. wollte ich nur mal erwähnt haben.

  2. stefan About 6 hours later

    hmmm…was meinst Du mit “ausmalen” ?

  3. ines 1 day later

    oh verzeihung, das war wohl österreichisch. ich meinte: die wände des zimmers neu streichen, vulgo: ausmalen ;-) aber egal in welcher version, ich hasse es furchtbar!

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