metacritics 03. Jan 2004
Was mir ohne jegliche Recherche spontan so einfällt zu möglichen Inhalten von musikalischen Rezensionen: Zuerst die Basisfakten wie den Projektnamen, den Namen der Veröffentlichung, die Namen der beteiligten Personen, weitere Projekte von einzelnen Mitgliedern, Ort/Zeitraum der Produktion, Zeitpunkt der Veröffentlichung, Label, Anzahl der Stücke, Namen der Stücke, Spieldauer der Tonträgers, Verpackung und verwendete Instrumente (Hardware / Software). Dann die analytische Herangehensweise wie die Suche nach einer Schublade und einer Ästhetik der Produktion, dem Skizzieren der Dramaturgie und der Vergleich mit ähnlichen Projekten und zum Schluß die stark subjektive gefärbte interpretative Herangehensweise via Metaphern, Assoziationen und Emotionen. Weitere Vorschläge ?
bei gesangsstücken, die stimmlage(n) und ganz ganz wichtig die lyrics, falls der/die sänger nicht nur unintelligibles vor sich hinsummen.
evtl. die geschichte der band/des interpreten, die entwicklung, die ihre musik durchgemacht hat.
der flow, die dynamik der veröffentlichung, insbes. bei alben sehr wichtig. in dem zusammenhang auch von interesse, gibt es ein thema, konzept, das hinter der veröffentlichung steht?
evtl. eine liste der besten tracks (subjektiv natürlich), um dem konsumenten eine hilfestellung für den einstieg zu geben.
wenn man musikexperte ist, dann kann man auch noch was zum rhythmus (takt, evtl. beats per minute), zu der tonart, harmonik, akkorden und melodien (notenfolgen) sagen. ian macdonald hat das ganz gut in seinem beatlesbuch “revolution in your head” gemacht.
oh ja, die lyrics….wie konnte ich das vergessen. ich glaube ich hab zuviel elektronische musik in letzter zeit gehört ;-)