outsourcing development 24. Apr 2004
“Bisher gehörten vor allem Geringqualifizierte zu den Globalisierungsverlierern, denn ihre Arbeit ließ sich leicht durch ausländische Kräfte ersetzen. Doch in Zukunft – so sehen es etwa Frank Levy vom Massachusetts Institute of Technology und der Harvard-Ökonom Richard J. Murnane – wird nicht mehr einfach die Unterscheidung zwischen ungelernten Arbeitern und hoch qualifizierten Angestellten ausschlaggebend sein. In Zukunft verlaufe der Graben zwischen jenen, deren Jobs auch im Ausland erledigt werden können, und denen, die wegen sehr spezieller Fähigkeiten schwer ersetzbar sind oder die schlicht persönlich vor Ort arbeiten müssen. Die Gewinner in dieser neuen Welt könnten dann gleichermaßen Professoren, Schauspieler oder besonders kreative Software-Designer sein wie Krankenschwestern, Pizzalieferanten und persönliche Fitness-Trainer.” (aus: Die Zeit 07.04.2004, Nr.16)
Soll das etwa der Motivationsschub zum Semesterstart sein ? Frei nach dem Motto: “Wenn du bei deiner Arbeit nicht kreativ genug bist, dann kannst du deinen Job übermorgen in Polen oder Indien suchen gehen.” Naja, wenn es mit dem IT-Job nicht klappen sollte, dann darf ich mich dann wohl mit den bis dahin angehäuften zehn Millionen Arbeitslosen um die Pizzaboten-Jobs kloppen.
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