harassment issues 29. Apr 2004

Bilanz eines Kurztrips zur Uni: Innerhalb einer Dreiviertelstunde von vier Personen belästigt worden. Zwei Busfahrer, ein Fahrgast und ein ehemaliger Kommilitone. Der Busfahrer auf der Hinfahrt meinte unbedingt nach dem er von mir Auskunft über meinen beruflichen Status verlangt hatte, mir einen Vortrag darüber halten zu müssen, wie doof doch Studenten und wie schlau Arbeiter sind und mich dann solange im Bus eingesperrt hat, bis er mit seinen geistreichen Ausführungen fertig war. Ein Fahrgast vom Typ Strassengang-Muchel Köln Chorweiler Nord meinte des weiteren mich penetrant danach zu fragen, ob er mein Mobiltelefon benützen dürfe und dies ganz offensichtlich nicht aus der Not sondern aus der Langeweile heraus. Der Busfahrer auf der Rückfahrt unterstellte dann noch ich sei zu doof um die Bustür zu öffnen nur um danach festzustellen, dass der Knopf defekt war. Zur Krönung traf ich dann noch einen älteren Bekannten, der mich nach einem eingangs ganz netten Gespräch durch eine diskreditierende Provokation meines beruflichen Interessenfeldes ziemlich vor den Kopf stieß. Zu schade, dass verbale Verletzungen nicht ähnlich geahndet werden wie körperliche. Vielleicht sollte man besser ohne Musik auf den Ohren nicht mehr aus dem Haus gehen, dann bleiben einem wahrscheinlich so einige zweifelhafte Gestalten in ihren Details erspart.

 

Kommentare (1)

  1. jule 44 minutes later

    ja, ohne musik auf den ohren sollte man nicht vor die tür gehen. in heidelberg geht es auch mal ohne.aber in bestimmten anderen städten, sollte man-solange man keine begleitung hat, seine ohren so gut wie möglich mit musik ausfüllen. das war in mannheim so, in koblenz ist es wohl auch so.

    oder du holst halt dein rad ab und fährst allen davon ;-)

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