the send what you want principle 19. Jan 2009

Ben Cooper von Electric President hat im Rahmen seines Radical Face-Projekts ein Sammelsurium von Tracks produziert die sich im Laufe der Zeit bei ihm angehäuft haben. Für eine Albumveröffentlichung sind sie zu heterogen, also möchte er sie anderweitig unter das Volk bringen. Sein Ansatz ist dabei ähnlich Radioheads Pay-What-You-Want-Prinzip und doch ganz anders. Ich nenne es mal das Send-What-You-Want-Prinzip. Um in den Genuß der Tracks zu kommen muss man ihm nämlich einen beliebigen Gegenstand an ein eigens dafür eingerichtetes Postfach schicken. Die einzige Bedingung dabei ist, dass man kein Geld schicken darf. Wenn man ihm dann auch noch eine Postadresse beilegt, dann schickt er einem eine Compact Disc mit seinen versammelten Kleinoden zu.

Um ehrlich zu sein, ich finde die Idee ziemlich gut. Ich hatte ziemlichen Spaß dabei mir einen adäquaten Tauschgegenstand zu überlegen und ich bin mir sicher Herr Cooper dürfte ebenso viel Spaß beim begutachten seiner Tauschgüter haben. Wenn ihr mitmachen wollt bei der Aktion kann ich euch nur empfehlen euch zu spurten, weil nur maximal 400 CDs verschickt werden und für die Zu-Spät-Gekommenen gibt es nur noch schnöde Downloadlinks als Trostpreis.

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für die DVD eines deutschen Kurzfilmklassikers entschieden. Ursprünglich wollte ich ihm ein ganzes Sortiment an deutschen Filmen zukommen lassen, aber da keine einzige meiner deutschen DVDs englische Untertitel besaß habe ich mich dann für Staplerfahrer Klaus entschieden, weil die Sprache dort von untergeordneter Rolle ist. Ich hoffe Herr Cooper hat einen Sinn für Splatterfilme und fühlt sich gut unterhalten. Interessanterweise will er am Ende der Aktion eine Liste mit dem ihn zugesandten Gegenständen veröffentlichen. Von ausgewählten Gegenständen soll es auch Fotos geben. Es bleibt spannend!

 

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