the best unwanted april fool's joke 02. Apr 2010
Den angekündigten Übertritt von Frau Leutheusser-Schnarrenberger zur Piratenpartei fand ich schon einen ganz netten Aprilscherz, aber viel besser war tatsächlich eine Meldung zu Neuerungen bei - und jetzt haltet euch fest - Second Life. Ja, richtig gehört, Second Life, dieses ominöse 3D-Online-Rollenspiel mit angeblich 15 Millionen Nutzern was vor drei Jahren von sämtlichen Medien als die Zukunft der menschlichen Existenz gehandelt wurde. Sogar Sex sollte man dort angeblich haben können. Merkwürdigerweise habe ich trotz intensiver Bemühungen komischerweise nie einen einzigen Nutzer in freier Wildbahn angetroffen. Ich habe damals wirklich meinen halben Freundes- und Bekanntenkreis befragt ob sie nicht vielleicht jemanden kennen, der ein Benutzerkonto besitzt, wurde aber stets enttäuscht. Von anderen vermeintlichen Luftschlössern wie StudiVZ habe ich im Gegensatz dazu mittlerweile tatsächlich real existierende Nutzer kennengelernt und kann somit deren Existenz bestätigen. Der Spiegel hat sich ja damals nicht entblödet Second Life aufs Cover zu nehmen. Es hält sich seitdem hartnäckig das Gerücht, dass Second Life in Wirklichkeit eine Plattform zur ausschließlichen Bespaßung von Journalisten war.
Du glaubst es nicht, selbst die Bayerische Staatsbibliothek hat dort eine Niederlassung. Dort werden auch heute noch englischsprachige Vorträge zu irgendwelchen Bibliothemen gehalten…
Witzig ich habe auch nie jemanden kennengelernt, der bei Second Life mitmacht. Aber wenn man sich mal deren Rankings anschaut, würde ich sowohl die 15 Millionen User als auch die Theorie zum Journalisten-Gag ausschließen:
http://trends.google.com/websites?q=secondlife.com%2C+studivz.net
Hochinteressant finde ich, dass diese komische Plattform wächst…Es könnte natürlich auch sein, dass Google auch Teil der Verschwörung ist und deren Reporte gefälscht wurden..
Wenn es irgendwo eine gute Verschwörung gibt, dann ist Google sicher nicht weit :)