bad luck for the pixelization idiots 19. Nov 2010

Da auf den verschiedenen Fotoplattformen Alias-Namen erlaubt seien, könne man nicht unterscheiden, wer die Fotos hochgestellt habe - ein Internetaktivist, ein Spaziergänger oder der Hausbesitzer selbst. “Wenn wir diese Bilder herausnehmen würden, wäre das Zensur”, sagte Oberbeck. Das könne und wolle Google nicht. “Wie mit den Datenschützern abgesprochen, sind die Häuser bei Street View verpixelt”, erklärte Oberbeck. Doch von Nutzern eingestellte Inhalte zu löschen, sei keine Option. (Quelle: Tagesspiegel)

Ich denke die Innenstädte werden wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen vollständig entpixelt sein. Die ersten Ergebnisse sind schon recht ansehnlich: (vorher/nachher).

 

Kommentare (2)

  1. ssp About 2 hours later

    Find ich lahm von Google.

    Wenn sie so was wollen, hätten sie den Nörglern bitteschön sofort die Stirn bieten sollen. Jetzt kann ich nur auf die Klagewelle hoffen, die dann wieder lauter nutzlose Juristen durchfüttert.

  2. Stefan About 3 hours later

    Ja, ich gebe dir recht, der Ablauf ist schon ein wenig albern, am besten wäre gewesen wenn Google sich garnicht erst auf solche albernen Zugeständnisse an deutsche Befindlichkeiten eingelassen hätte sondern einfach ihr Recht durchgesetzt hätten, aber die hatten wahrscheinlich Angst, dass ihr durch den Verizon-Vorfall angeknackstes Image noch weiteren Schaden nimmt. In der neuen Diskussion sind sie halt nicht mehr der Inhaltelieferant sondern nur noch das Medium, die “Bösen” sind halt jetzt die entpixelnden Deutschen, das verschafft ihnen gewissermaßen einen moralischen Vorteil gegenüber den paranoiden Hausbesitzern und einen taktischen Vorteil gegenüber den “nutzlosen Juristen”.

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