living in a world of animated trash 19. May 2011
Ich empfinde sowohl das sogenannte Fahrgastfernsehen als auch die überdimensionalen TV-Werbetafeln der O2-World als sehr schöne Beispiele für die stetig zunehmende Dauerberieselung im öffentlichen Raum. Während man statische Darstellungen noch ganz gut ignorieren kann, ist dies bei Video-Botschaften schon deutlich schwieriger. Letztlich erzeugt diese Darstellungsform unfreiwillige Betrachtungsvorgänge, die bei mir das ekelerregende Gefühl von geistigem Missbrauch zurücklassen. Der Kampf gegen den zunehmenden Videomüll im öffentlichen Raum wäre doch eigentlich mal ein schönes Wahlkampfthema für die Piratenpartei.
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