fraud is sometimes good for society 18. Jun 2011

Wer einer Firma mit Namen “Easy Abi” vertraut, sollte kein Abitur machen dürfen (Matthias Kalle, Tagesspiegel)

In einem Meer von schmieriger Empörung und geheucheltem Mitleid heben sich der Tagesspiegel und das Hauptstadtblog mit ihrer Berichterstattung über den “Easy Abi”-Fall wohltuend hervor. Sehr lesenswert insbesondere die schmutzigen Details über das Marketing von “Easy Abi”. Wer sich auf so einen widerlichen Drecksladen einlässt der hat schlichtweg nichts anderes verdient als betrogen zu werden.

Ein ganz ähnlicher Fall ist die Pleite von Teldafax. Hier war es allerdings nicht der BWLer-Nachwuchs sondern der urdeutsche Geiz welcher windigen Unternehmern ihr Spiel ermöglicht hat. Nachdem das Schnellballsystem nun kollabiert ist, ist das Gejammer natürlich groß. Es bleibt zu hoffen, dass die Vorrauszahlungen im Finanzsumpf versinken damit die deutschen Kleingeister lernen, dass Geiz eben halt nicht geil ist.

 

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