macbook or thinkpad? 01. May 2010
Der zugegebenermaßen leicht provokative Titel zeigt in meinen Augen das Dilemma auf in dem man sich momentan als anspruchsvoller Nutzer befindet. Entweder man nutzt ein Macbook mit Mac OS X und genießt das makellose Design des Rechners und die klar überlegene Benutzbarkeit des Betriebssystems oder man nutzt ein Thinkpad mit Linux und genießt das schroff-kantige Design und die Quelloffenheit sowie klar überlegene Sicherheit des Betriebssystems. Mein großer Traum ist ja, dass Apple irgendwann in seinem Größenwahn so unerträglich unsympathisch wird, dass ihnen alle unabhängigen Entwickler davonlaufen, sich vereinigen und gemeinsam einen benutzbaren, kommerziellen, quelloffenen Linux-Desktop raushauen.
Wie brauchbar ist eigentlich das neue Ubuntu? Ist bei Lucid Lynx nur am Design des Windowmanagers herumgedoktert worden oder ist auch die Benutzbarkeit endlich mal angegangen worden? Der Vorteil von den ganzen unverständlichen Linux-Fehlermeldungen im Vergleich zu komplett albernen Windows-Fehlermeldungen ist ja, dass man die Probleme dort immerhin beheben kann, eine gewisse Expertise und Hartnäckigkeit vorausgesetzt. Ich bin ja immer wieder erstaunt wenn ich mal wieder einen anderen Desktop als Mac OS X benutze und mir klar wird, wieviel Zeit und Nerven ich tagtäglich spare, dadurch, dass das System einfach funktioniert.
apple is evil, but who gives a fuck? 29. Apr 2010
Nicht, dass es nicht auch schon in der Vergangenheit fragwürdiges Verhalten gegeben hätte, aber das hier wirft die Frage auf, ob Apple jetzt aufgrund seines enormen Erfolges bereits dem völligen Größenwahn verfallen ist und meint es könne sich jetzt alles erlauben. Der vielzitierte Vergleich vom “neuen Microsoft” scheint adäquater denn je. Konsequenzen wird das Verhalten allerdings keine haben. Nur weil der Junkie erfährt, dass sein Dealer einen Informanten kalt gemacht hat, wird er trotzdem weiter wie gewohnt sein Heroin kaufen. Vielleicht wäre es die Aufgabe des Staates Entzugskliniken für Apple-Benutzer zu schaffen um sie so allmählich wieder auf gewöhnliche Usability- und Design-Niveaus herunterzuholen und somit das neue Übermonopol Apple zu brechen.
the bug reporter is buggy 18. Feb 2010

goodbye pro hello consumer 12. Jun 2009
Alle Partner von Apple loben immer die gute Zusammenarbeit mit Cuppertino, doch dieses Mal hat Apple sich ein Eigentor geschossen. SD-Kartenleser sind im Profirechner ganz nett, aber den Workfow umzustellen wegen eines SD-Kartenlesers ist nicht ohne. Die Bilder von Kamera kann ich auch per USB einspielen. Der Profi hat das Kabel immer dabei. Da nutzt es auch nix, dass Apple FireWire 800 standardmäßig in seinen MacBook Pros verbaut. Meine ExpressCard/34-Peripherie liegt künftig teuer herum. Ich muss schauen, dass ich noch ein alten MacBook Pro mit ExpressCard/34 finde. Erinnern wir uns: ExpressCard/34 war auch mal so ein Sonderweg von Apple, von dem man jetzt scheinbar nichts mehr wissen will. (Quelle: Digital Production)
Dass Apple im 15”-Modell keine ExpressCard/34-Schnittstelle sondern stattdessen einen SD-Kartenleser einbaut deute ich jetzt mal als eindeutigen Schritt weg vom Pro-Markt hin zum Consumer-Markt.
iphone ready for mass market 18. Mar 2009
Von Anwendern sehnlich erwartet wurde Copy & Paste. In Version 3 kennt nun auch das iPhone diese Grundlagentechnik der Informationsverarbeitung. Kopiert wird unter Zuhilfenahme zweier Icons, zum Einfügen genügt doppeltes Tippen. Rückgängig machen lässt sich das iPhone-typisch durch Schütteln des Geräts. Kopieren und Einfügen funktioniert in allen Anwendungen und ist nicht auf Text beschränkt, es klappt auch mit Bildern.
Praktisch (weil die Tastatur dann mehr Platz für größere Tasten hat) auch die Unterstützung für das Querformat in allen mitgelieferten Anwendungen, etwa Mail [, SMS] oder Notizen, die iTunes zukünftig auch synchronisiert. (Quelle: Heise)
Danke Apple, das waren die genau die beiden Sachen die mich davon abgehalten haben ein iPhone zu kaufen.