google with a taste of microsoft 02. Apr 2008
Wer sich auch bei Google über die neue Unart ergebnislose Phrasensuchen automatisch in unphrasierte Suchen umzuwandeln beschweren möchte, der kann dies hier und hier tun. Ich finde diese Art der Bevormundung ziemlich abstossend. Es ist ja nun nicht gerade so, dass man eine Phrasensuche macht, weil man irgendwelche Seiten haben möchte, welche die Wörter enthalten, nein man möchte jawohl nur welche haben die genau der Suchanfrage entsprechen, sonst würde man ja schließlich keine Phrasensuche machen.
grotesque iphone contract terms 29. Oct 2007
T-Mobile drosselt den Zugang abhängig vom gewählten Tarif nach einem Verbrauchsvolumen von 200 MByte (Complete M), 1 GByte (Complete L) und 5 GByte (Complete XL) auf maximal 64 kBit/s (Download) und 16 kBit/s (Upload).
Als wenn der Hemmschuh EDGE mit realistisch zu erwartenden mageren 200 kBit/s nicht schon langsam genug wäre. Nein, liebe T-Mobile, erfolgreiche iPhone-Vermarktung sieht definitiv anders aus. Sechs. Setzen.
itunes localization bug woes 19. Sep 2007
Jetzt hatte ich mich gerade damit abgefunden, dass in der deutschen Lokalisierung von iTunes aufgrund von über-das-Ziel-hinausgeschossener Bemühungen alle The-Bands fälschlischerweise unter T einsortiert werden, da macht Cupertino die Verwirrung komplett und stellt die Sortierreihenfolge wieder auf das alte Schema zurück! Vielleicht hätte ich den Fehler besser damals korrigieren sollen, dann müßte ich mich jetzt nicht wieder umgewöhnen.
the quest of finding a proper mouse 11. Feb 2007
Meine Maus ist kaputt. Klingt wenig dramatisch ? Ist es aber. Ich scheitere nämlich nun schon seit mehreren Wochen daran einen adäquaten Ersatz zu finden. In der Theorie ist das ja ganz simpel. Fünf Klicks und spätestens vierundzwanzig Stunden später klingelt einen der freundliche Mann vom Lieferdienst aus dem Schlaf, bittet einen darum ein paar krakelige Pixel auf seinem Touchscreen aufzumalen und das Problem ist gelöst.
Soweit so Theorie. In der Praxis konnte sich dieses Bestellkonzept bei Mäusen in der Vergangenheit leider nicht bewähren und das hat primär haptische Gründe. Eine Maus ist nunmal etwas, was man in der Hand hält und meiner Erfahrung nach erst dann wirklich gute Dienste leistet, wenn man es dort nicht mehr wahrnimmt. Bei meinem letzten Mausdefekt sind aus diesem Grund drei Mäuse von Dresden nach Mannheim und zurück gewandert. Sie lagen einfach alle nicht richtig in der Hand.
Zugegeben, ich habe relativ große Hände. Eine Oktave auf der Klaviatur oder weit entfernte Bünde auf dem Griffbrett fallen mir recht einfach. Bei Mäusen ist dies jedoch fatal, da diese in aller Regel eher für Menschen mit kleinen Händen gefertigt werden. Dies hat bei Menschen mit großen Händen zur Folge, dass entweder der Handballen auf dem Tisch aufliegt und somit die Bewegung der Maus erschwert oder die Finger in einer stark gekrümmten Haltung auf den Tasten liegen, was natürlich höchst unergonomisch ist, so dass bei ernsthafter Benutzung die gesundheitlichen Probleme nur eine Frage der Zeit sind.
Abgesehen von der Baugröße sollte eine Maus zwei Tasten zum klicken, zwei Tasten um durch die Browserhistory zu navigieren und ein Scrollrad bzw. einen Scrollball besitzen, was ja erfreulicherweise mittlerweile auch von Apple so gesehen wird. Darüber hinaus ganz wesentlich für die Benutzungserfahrung: Eine solide Verarbeitung. Wenn eine Maus für fast hundert Euro bei normaler Benutzung knirscht und knarzt und das Scrollrad komische klackernde Geräusche von sich gibt, dann sollte sich der Hersteller ernsthaft Gedanken über seine Fertigungsqualität machen. Ferner sollte die Maus einen optischen Sensor besitzen, der auch bei feinen Mausbewegungen die Bewegungen präzise wiedergibt. Ein satter Mausklick ist ebenfalls von belang. Das Klickgefühl ist vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem Anschlag einer Tastatur. Wenn der nicht stimmt, dann stellt sich einfach nicht das richtige Gefühl bei der Benutzung ein. Zuallerletzt sollte die Maus auch noch halbwegs ansehnlich sein. Hässliche bunte Muster, proletenhafte Leuchtapplikationen oder schäbige Hochglanzplastikschalen haben in meinem peripheren Blickbereich nichts verloren.
Um mir die alberne Hin- und Herschickerei der nicht in Frage kommenden Mauskandidaten zu ersparen, bin ich dieses mal dann also direkt in den hiesigen Elektronikgroßmarkt gefahren. Dort durfte ich dann jedoch feststellen, dass sich die Marktlage seit meinem letzten Mauskauf nicht unbedingt zu meinen Gunsten verbessert hatte. Eher im Gegenteil. Ein Teil des Sortiments disqualifizierte sich von vorne herein, da es sich um sogenannte Notebookmäuse handelte, deren charakteristische Eigenschaft frecherweise eben darin besteht besonders klein zu sein und auch der Rest erfüllte jeweils mindestens eines der oben genannten Kriterien nicht. Ich habe dann zwar in Ermangelung von Alternativen ein Modell mit nach Hause genommen, aber nur um dann nach zwei Tagen später festzustellen, dass es ich es doch nicht benutze. In der Auslage befand sich außerdem noch ein Trackball, dessen Ausmaße zwar recht angenehm waren, aber dessen Benutzungskonzept mir dann doch irgendwie zu irritierend war. Recht ansprechend habe ich das Klickgefühl der Mighty Mouse in Erinnerung, da ließ dann aber leider die Ergonomie wieder etwas zu wünschen übrig. Mal schaun, vielleicht gebe ich ihr trotzdem eine Chance.
Jenseits des regulären hiesigen Markangebotes ist die Vielfalt natürlich wieder deutlich größer. Da kommen dann auch so Kandidaten wie die Kokuyo Just One oder die Perfit Mouse Optical mit ins Spiel. Erstere hat zwar keine seitlichen Tasten und ist auch sonst nicht wirklich schick, besitzt aber dafür als Alleinstellungsmerkmal den verlängerbaren Mausrücken. Gizmodo schreibt zu dem Gerät: “This mouse includes three different sized bezels that can easily be swapped in and out adjusting to the needs of everyone from the person with tiny hands, all the way up to the person with gorilla hands.” Da fühle ich mich natürlich sofort angesprochen. Die Perfit Mouse Optical wiederum wird je nach Ausführung in drei bis vier unterschiedlichen Größen angeboten und macht auch anderweitig einen recht guten Eindruck. Ansonsten gibt der Markt unter der Ergonomie-Flagge jede Menge mal mehr mal weniger abenteuerliche Angebote her. Ich muss mich bei Gelegenheit mal da, da, da, da, da, da, da und da durchwühlen. Ein Ladengeschäft bei dem man die Geräte mal probenutzen könnte wäre hier natürlich stark vorteilhaft.
Wünschenswert wäre letztlich ein Hersteller dem ich einfach einen Abdruck meiner Hand schicke und der mir dann die dazu ergonomisch passende Maus mit gewünschten Funktionalität anfertigt. Hat nicht jemand Lust ein Start-up zu gründen ? Wenn auch die sonstigen Kriterien erfüllt sind wäre ich euer erster Stammkunde.
#2 29. Jan 2007
Ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen weder gelesen noch akzeptiert, aber möchte trotzdem meine Bestellung aufgeben.
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