watching the eurovision song contest 15. May 2011

Wenn ein Musiker mehrheitsfähig ist, dann ist dies in der Regel eine Garantie für geschmacklich fragwürdige Darbietungen. Ein großer Publikumserfolg, etwa in der Hitparade, ist somit stets als explizites Warnzeichen zu verstehen. In vollem Bewußtsein dieses Umstandes entschied ich mich dennoch den Eurovision Song Contest mitzuverfolgen. Ich vermute die Entscheidung enstammte meinem Verlangen nach gesellschaftlicher Teilhabe. Man schränkt einfach spürbar die Fähigkeit zur sozialen Interaktion jenseits seiner Peer Group ein wenn man immer nur Nischenmedien konsumiert. In diesem Sinne tut es ganz gut, wenn man man sich von Zeit zu Zeit mal etwas mehrheitsfähiges zu Gemüte führt. Ich interessiere mich ja beispielsweise auch nicht für Fußball, was mich aber nicht davon abhält die Welt- und Europameisterschaften mitzuverfolgen.

Da ich noch unterwegs war habe ich den Anfang der Sendung verpasst. Dies fand ich insofern bedauerlich, als dass die von mir favorisierte Künstlerin ihren Auftritt leider schon absolviert hatte. Für einen repräsentativen Eindruck bezüglich des musikalischen Spektrums des Abends schien mir die Betrachtungsdauer aber durchaus ausreichend zu sein. Musikalisch waren die meisten Darbietungen erwartungsgemäß bestenfalls belanglos, schlimmstenfalls peinlich. Die Bühnenshow bot hingegen durchaus Unterhaltungswert, wozu nicht unerheblich die überdimensionale Leinwand hinter den Künstlern beitrug. Ebenfalls unterhaltsam fand ich die unfreiwillige Komik der Liveschaltungen zu den verschiedenen Ländern. Um das volle emotionale Potential der Veranstaltung auszuschöpfen, entschied ich mich an der Abstimmung teilzunehmen. Die Kosten in Höhe von 20 ¢ erschienen mir ein angemessener Preis für den erhöhten Spaßfaktor. Die von mir favorisierte Schweizer Künstlerin Anna Rossinelli landete schlussendlich auf dem letzten Platz und unterstrich damit auf plastische Weise meine mangelnde Mehrheitsfähigkeit. Nichtsdestotrotz sehe ich mein Wissen über Massenkultur signifikant erweitert und sehe mich gewappnet mich auf der nächsten Party in ein Gespräch über den Eurovision Song Contest durch authentische Gesprächsbeiträge einbringen zu können.

 

mediathek download guide updated 15. Apr 2011

Ich habe meine Anleitung zum Herunterladen von Videos aus den Mediatheken von ARD, ZDF und 3sat aktualisiert.

 

and now it's time for superschweiger! 05. Mar 2011

Unser zukünftiger Innenminister vollkündet schonmal sein Programm und da bleibt kein Auge trocken!

 

yet another overrated u.s. tv series 17. Jan 2011

Glee, wieder mal eine dieser gehypten US-“Qualitätsserien” die auf mich einfach nur komplett unglaubwürdig wirken. Sorry, aber das hat einfach rein garnichts mit meiner Wahrnehmung der Welt zu tun. Da gucke ich doch lieber einen Zombiefilm, da habe ich mehr Alltagsbezug.

 

download videos from svt play 31. Dec 2010

You can download videos from SVT Play on Mac OS X with rtmpdump. Just replace the URL in the following one-liner with the URL of the video’s web page.

curl -s http://svtplay.se/v/2260189/kobra/del_10_av_11 |\
sed -E -n "s/.*dynamicStreams=url:([^,]*).*/\1/p" |\
tail -n 1 | xargs -I {} rtmpdump -r {} -o video.flv

If you’re using Linux just replace the -E parameter with -r to make it work. To convert the flash container to an mp4 container use ffmpeg:

ffmpeg -i video.flv -vcodec copy -acodec copy video.mp4
 

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