classical sociological literature 03. Sep 2010
Nachdem ich anfangs die Befürchtung hegte, dass das knapp tausendseitige Werk von Herrn Bourdieu sich während der Lektüre als gigantische Akkumulation von völlig unverständlichem Soziologengeschwafel erweisen könnte wurde ich bereits nach einigen dutzend Seiten eines besseren belehrt. Die feinen Unterschiede (“La distinction. Critique sociale du jugement”) hat zwar streckenweise durchaus einen etwas kryptischen Charakter, aber ganz große Teile des Buches sind geprägt von sehr anschaulichem statistischen Material, Interviewausschnitten, Beobachtungen und Analysen. Seine Ausführungen beziehen sich zwar auf das Frankreich der Siebziger und Achtziger Jahre sind aber meines Erachtens zu großen Teilen auf andere europäische Länder und die heutige Zeit übertragbar. Ich habe zwar gerade mal ein Zehntel des Buches gelesen, spreche aber schon jetzt eine Leseempfehlung aus.
best freitag cover for months 02. Sep 2010
location based fucking 31. Aug 2010
Was wohl der Papst zu Grindr sagen würde?
social welfare privacy failure 22. Aug 2010
Wer meint, dass der Normalbürger schlecht dasteht in Sachen Datenschutz, der sollte mal einen Blick auf Arbeitslose werfen, die sind wie immer der Fußabtreter der Nation.
sex worker is the new whore 20. Aug 2010
Wenn dieser Artikel schwedischen Politikerinnen in die Hände fallen würde, dann würden sie ebendiese über ihrem Kopf zusammenschlagen. Insbesondere Aussagen wie
Die größte Errungenschaft der Hurenbewegung ist das Prostitutionsgesetz, das 2002 verabschiedet wurde. Prostituierte können seitdem in die Sozialversicherungssysteme einbezahlen. Sie können ihren Lohn einklagen, falls der Kunde ihn schuldig bleibt.
und
Außerdem wird Prostitution ständig im selben Atemzug genannt mit Frauenhandel und Zwangsprostitution. Dabei hat sexuelle Ausbeutung nichts mit Sexarbeit an sich zu tun.
würden das pure Entsetzen in ihnen auslösen!
