christmas is about giving 31. Dec 2010

Das Internet Archive freut sich über Spenden.

 

peer to peer domain name system 30. Dec 2010

Nach The Pirate Bay und Flattr hat Peter Sunde nun ein neues Projekt aufgetan.

 

how i usually spend my online time 25. Nov 2010

Ein typischer Tag im Netz

Die Kategorie “Allgemeine Netzexploration” ist natürlich ein hoffnungsloser Euphemismus für zielloses Herumsurfen im Web, wobei diese Tätigkeit üblicherweise zu nächtlicher Stunde stattfindet. Meine Newsfeeds lese ich normalerweise direkt nach dem Aufstehen zum Wachwerden. Die meiste Zeit verbringe ich in der Regel bei der Taz und beim Tagesspiegel. Weblogeinträge verfasse ich eigentlich ganztägig. Meine Korrespondenz erledige ich meistens parallel zur Nachrichtenlektüre. Die Podcasts höre ich normalerweise beim Sport. Gezielte Recherchen werden meistens Nachmittags erledigt. Die Aufteilung variiert natürlich stark von Tag zu Tag, aber ich denke im langfristigen Mittel dürften die Verhältnisse ungefähr stimmen. Die Hälfte meines Netzkonsums spielt sich typischerweise vor der Arbeit ab und die andere Hälfte danach. Es gibt durchaus auch Tage wo ich nicht auf meine Stunden komme. Dann gehe ich üblicherweise sogenannten Offlinetätigkeiten nach. Das sind Tätigkeiten in denen das Internet keine Rolle spielt. Dazu zählen beispielsweise Bücher lesen oder Geschirr spülen. Die Steigerung der Offlinetätigkeit ist die Ausflugstätigkeit. Das sind Tätigkeiten bei denen man auch noch das Haus verlässt. Typische Ausflugstätigkeiten können Spazierengehen, Schwedischkurse, Sprachtandems, Konzertbesuche oder Treffen mit Freunden sein. Ich habe manchmal das Gefühl, dass mein Leben zu wenig von diesen Ausflugstätigkeiten hat, aber das Netz macht dann meistens doch einfach zuviel Spaß für nachhaltige Veränderungen.

 

collective name mail addresses 18. Nov 2010

Ich habe mittlerweile schon so viele fehlgeleitete Mails meiner Namensvettern bekommen, dass ich genügend Material für eine umfassende Sozialstudie hätte. Der eindrucksvollste Kontakt war die Mitarbeiterin einer Stuttgarter Werbeagentur die eine komplette Corporate Identity für ein schwäbisches Nagelstudio ausgearbeitet hatte und mich tagelang hartnäckig mit megabyteweise Grafikentwürfen bombardiert hat, bis ich ihr klargemachen konnte, dass ich mir Ende der Neunziger für sämtliche Top-Level-Domains meines Massenproviders meine Namenskombination gesichert hatte. Auch die flammenden Irrläufer einer gekränkten Liebhaberin habe ich schon bekommen. Die hatte mein Namensvetter wohl erst im Rahmen eines Kletterurlaubs scharf gemacht und dann eiskalt abblitzen lassen. Oder Mails mit “hochvertraulichen” Geschäftsunterlagen von irgendwelchen “wichtigen” Firmen wo der bedrohlich formulierte juristische Disclaimer über mehrere Bildschirmseiten ging. Leider waren diese Unterlagen immer komplett uninteressant, ansonsten hätte ich sie natürlich sofort zu Wikileaks weitergeleitet. Bleibt die Frage ob ich diese Irrläufer mal abstellen sollte. Ich betreibe zwar schon seit fünf Jahren einen Mailserver unter der Domain dieses Weblogs und habe dort auch Adressen definiert, aber irgendwie fehlte mir bisher der Antrieb die Konfiguration des Mailservers so zu optimieren, dass sie meinen Ansprüchen genügte. Vielleicht mache ich das mal über die Weihnachtsfeiertage. Oder ich vergnüge mich weiterhin mit den Irrläufern.

 

safe surfing on public networks 13. Nov 2010

Mein VPN-Provider Anonine bietet nun gegen einen geringen Aufpreis auch OpenVPN.

 

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