the german internet startup scene 23. Aug 2010

Wenig neues, aber eine nette Zusammenfassung.

 

information freedom is at stake! 13. Aug 2010

Jeder dem an Informationsfreiheit etwas liegt sollte diese Petition unterschreiben und den Link an alle seine netzaffinen und nicht-netzaffinen Freunde und Bekannten weitergeben.

 

the youth is doomed! we're all lost! 06. Aug 2010

Jetlirs Abgeklärtheit ist typisch für die Jugend von heute; das bestätigen mehrere aktuelle Studien. Ausgerechnet die erste Generation, die sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen kann, nimmt das Medium nicht übermäßig wichtig und verschmäht seine neuesten Errungenschaften: Ganze drei Prozent der jungen Leute schreiben selbst ein Blog. Und nicht mehr als zwei Prozent beteiligen sich regelmäßig an der Wikipedia oder sonst einem vergleichbaren Freiwilligenprojekt. Nicht minder konsequent ignoriert die Null-Blog-Generation kollektive Linksammlungen wie Delicious oder Foto-Gemeinschaftsportale wie Flickr und Picasa. Das ganze hochgelobte Mitmach-Web, auch Web 2.0 genannt, ist den Netzbürgern der Zukunft offenbar völlig egal. Das ergab eine große Studie des Hans-Bredow-Instituts. (Quelle: Spon)

Mal wieder eine dieser vielen Studien in denen die heutige Jugend als eine Generation von hirnlosen Zombies dargestellt wird. Ich weigere mich ehrlich gesagt diese propagierte Realität zu akzeptieren. Obwohl, irgendwer muss ja schließlich die ganzen Youtube-Kommentare schreiben. Ich muss mal T. bei Gelegenheit fragen, ob da was dran ist. Der arbeitet als Sozialpädagoge an einer Schule und hat somit täglichen Kontakt mit dem Untersuchungsobjekt.

Vor allem das Videoportal YouTube ist nebenher, weitgehend unbemerkt, zur globalen Jukebox für den Musikbedarf der Jugend geworden - kaum ein Song, der dort nicht aufzutreiben wäre.

Traue keinem unter dreissig, denn es könnte ein “Youtube-DJ” sein! Der völligen geschmacklichen Verwahrlosung sind in Anbetracht dessen wohl keine Grenzen mehr gesetzt. Ich vermute mal solche Leute streiten sich auch darüber, ob denn jetzt McDonalds oder Burger King die besseren Burger machen würde. Da ist einfach alle Hoffnung verloren.

Die meisten Jugendlichen können problemlos gleichzeitig telefonieren, bei Facebook stöbern und nebenher Musik hören.

Habt ihr schonmal mit jemandem telefoniert der gleichzeitig was im Internet macht? Das kann mir keiner erzählen, dass man das in sinnvoller Weise praktizieren kann. Die inhaltliche und strukturelle Qualität des Gesprächs bricht sofort drastisch ein. Wenn das Gespräch natürlich nur aus einem Austausche von post-deliriösen Grunzlauten besteht, dann macht es sich vermutlich nicht wesentlich bemerkbar.

Kaum einer hat eine Vorstellung, woher die Sachen stammen, die im Netz aufzustöbern sind. Bittet der Lehrer um Quellenangaben, hört er schon mal: “Das habe ich bei Google gefunden.”

Gut, dass ich keine Seminare mit Erstsemestern betreuen muss, ich vermute mal bei Lektüre der Quellenverzeichnisse der Seminarbeiten würden mir die Haare zu Berge stehen.

 

neither nor somewhere in between 26. Jul 2010

I did a lot of different things over the years but there are basically two big hearts inside of me: some people say I am so rational, so logic while others just enjoy my craziness and ad-hoc creativity. Maybe I am not an expert in one discipline or school of thought. I am not a pure left brainer or right brainer. (Stephan Baumann, DFKI)

Eine Charakterisierung die aus meiner Perspektive durchaus Idenfikationspotential bietet, da sie ein positives Licht auf das Leben zwischen den Stühlen wirft. Zwar hat man es dadurch alles andere als leicht in seinem Leben, aber wenn man sich einmal in seiner ökologischen Nische eingerichtet hat, dann überwiegt meines Empfindens die Bereicherung. Wie für jede andere Minderheit auch, ist die Erfindung des Internets für Menschen die sich nicht klar mehrheitlich einem der beiden Modi zuordnen können definitiv ein großer Segen. Plötzlich ist man mit seinen Gedanken und Empfindungen nicht mehr allein auf der Welt. Der elektronische Austausch bereichert die Gedanken und reduziert das Gefühl der Isolation.

 

hansenet likes it analog 23. Jul 2010

Ich habe Hansenet mal gefragt ob ihre Haltung zur Netzneutralität der Haltung ihres Mutterkonzerns entspricht. Zuerst haben sie die Stellungnahme schlicht verweigert und nachdem ich nachgebohrt habe haben sie mich auf ihre Postadresse(!) verwiesen.

HanseNet Telekommunikation GmbH
Überseering 33a
22297 Hamburg

Jetzt mal im Ernst, ein Internetprovider, der sich außerstande sieht eine allgemeine Anfrage zur Unternehmenspolitik auf elektronischem Wege zu beantworten. Das kann doch wohl nur ein schlechter Witz sein. Falls die Herren meinen sie könnten mich dadurch abwimmeln, dann haben sie sich aber geschnitten. Ich werde sogleich mit meinem güldenen Füllfederhalter ein entsprechendes Schreiben aufsetzen und es mit dem Pony-Express geradewegs nach Hamburg schicken.

 

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