when good things come together 14. Jul 2010
green nannies care for you! 06. Jul 2010
Wenn Fräulein Seeliger Frau Seeliger weiterhin so unterhaltsame Analysen schreibt, dann werde ich ihr vielleicht auch irgendwann ihre niveaulosen Hetzartikel gegen die Piratenpartei verzeihen. Der Taz mache ich in diesem Zusammenhang übrigens keinerlei Vorwurf, weil es ja gerade eines der Killerfeatures der Taz ist, dass deren Autoren jeden x-beliebigen Stuss unabhängige Berichterstattung verfassen dürfen solange ihre Ergüsse nicht rassistisch, sexistisch oder sonst irgendwie politisch unkorrekt sind. Wenn ich irgendwann mal nicht mehr von der Hand in den Mund lebe, dann werde ich definitiv einen Beitritt zur Taz-Genossenschaft in Erwägung ziehen, bis dahin wird eifrig geflättert.
dradio wissen cooperations launched 05. Jul 2010
Ich verfolge jetzt schon eine Weile mit großem Interesse das Thema Medien des im Januar eingeführten DRadio Wissen. Seit heute gibt es dort mehrere interessante Kooperationen.
Künftig werden wir am ersten Montag des Monats mit Anton Waldt und Kollegen der de:bug ein aktuelles Medienthema diskutieren. Am zweiten Montag jeden Monats steht Constanze Kurz vom Chaos Computer Club Rede und Antwort. Am dritten Montag sprechen wir mit Mercedes Bunz, Medienjournalistin in London und am vierten Montag unterhalten wir uns mit Matthias Kirschner von der Free Software Foundation.
Den Anfang macht Privacy my Ass mit Anton Waldt. Wo ich das gerade so lese fällt mir auf, dass sich meine Vorliebe für vulgäre englische Titel vielleicht während meiner regelmäßigen De:Bug-Lektüre entwickelt haben könnte.
germany in the international media 04. Jul 2010
Die Engländer lassen schwer nach! Weder bei The Sun noch beim Daily Mirror findet sich auch nur der Hauch von Weltkriegsrhetorik. Erwartungsvoll hatte ich deren Seiten aufgerufen und damit gerechnet die üblichen Ausführungen über Blitzkriege und deutsche Panzer zu lesen, wurde aber restlos enttäuscht. Auch im Rest der Welt sieht es extrem mager aus. Lediglich das Norwegische Dagbladet (“Das ist Blitzfussball!”), das Serbische Blic (“im Stil eines Blitzkrieges ausgelöscht”), die indische Hindustan Times (“Deutscher Blitzkrieg fegt Argentinien beiseite”) und in der türkischen Fanatik (“Fliegende Panzer”) benutzen beim Berichten über das Argentinienspiel die traditionelle Weltkriegsrhetorik.
Das Bild vom deutschen Panzer ist längst vergilbt. Deutschland ist jung, dynamisch, offensiv und vor allem sympathisch. Dafür brauchte es einen positiv verrückten Trainer wie Löw. (Quelle: Sonntag)
Eine Nationalmannschaft hat neben ihren sportlichen Aufgaben immer auch eine Verantwortung als Kulturbotschafter ihres Landes. Ich denke die deutsche Nationalmannschaft macht in dieser Rolle bisher eine ganz gute Figur.
language learning with the media 02. Jul 2010
Meine schwedische Sprachtandem-Partnerin hat mich unlängst voller Begeisterung auf das Angebot der Deutschen Welle hingewiesen. Während Sveriges Radio mit Klartext schon ein interessantes Format für sprachenlernende Menschen im Angebot hat, geht die Deutsche Welle noch ein ganzes Stück darüber hinaus. Dort gibt es nicht nur langsam gesprochene Nachrichten inklusive Transkription sondern außerdem ausgewählte Themen inklusive Transkription und Vokabel-Glossar und sogar Videos inklusive Transkription, Vokabel-Glossar und Übungsaufgaben. Darüber hinaus bietet die Deutsche Welle noch kostenlose Deutschkurse in 30 Sprachen und umfangreiche Unterrichtsmaterialien an. Ich hatte die Deutsche Welle bisher eigentlich eher für ein Dinosaurier aus der Zeit des kalten Krieges gehalten, wo mithilfe von Kurzwellen Informationen zu den Auslandsdeutschen hinter dem eisernen Vorhang gebracht wurden, das vorbildliche Netzangebot zeigt jedoch, dass die Deutsche Welle heutzutage vielmehr einen kulturpolitischen Bildungsauftrag ähnlich wie das Goethe-Institut erfüllt.
