spotify finally available in germany 13. Mar 2012
Foto: Scott Beale (CC BY-NC-ND 2.0)
pias storage building burnt down 17. Aug 2011
Das Plattenlager von einigen wichtigen Indie-Labels wurde bei den Londoner Krawallen abgefackelt. Man kann die Labels unterstützen indem man digitale Veröffentlichungen auf Boomkat kauft!
hej! vilken låt lyssnar du på? 16. Jun 2011
Wer sich schon immer mal gefragt hat, was der oder die neben ihm auf der Straße gerade so auf seinen Kopfhörern hat, der wird sich vermutlich an diesem Video erfreuen.
my personal june music discovery 13. Jun 2011
Oh mein Gott, wie konnte ich nur William Fitzsimmons bisher übersehen?
watching the eurovision song contest 15. May 2011
Wenn ein Musiker mehrheitsfähig ist, dann ist dies in der Regel eine Garantie für geschmacklich fragwürdige Darbietungen. Ein großer Publikumserfolg, etwa in der Hitparade, ist somit stets als explizites Warnzeichen zu verstehen. In vollem Bewußtsein dieses Umstandes entschied ich mich dennoch den Eurovision Song Contest mitzuverfolgen. Ich vermute die Entscheidung enstammte meinem Verlangen nach gesellschaftlicher Teilhabe. Man schränkt einfach spürbar die Fähigkeit zur sozialen Interaktion jenseits seiner Peer Group ein wenn man immer nur Nischenmedien konsumiert. In diesem Sinne tut es ganz gut, wenn man man sich von Zeit zu Zeit mal etwas mehrheitsfähiges zu Gemüte führt. Ich interessiere mich ja beispielsweise auch nicht für Fußball, was mich aber nicht davon abhält die Welt- und Europameisterschaften mitzuverfolgen.
Da ich noch unterwegs war habe ich den Anfang der Sendung verpasst. Dies fand ich insofern bedauerlich, als dass die von mir favorisierte Künstlerin ihren Auftritt leider schon absolviert hatte. Für einen repräsentativen Eindruck bezüglich des musikalischen Spektrums des Abends schien mir die Betrachtungsdauer aber durchaus ausreichend zu sein. Musikalisch waren die meisten Darbietungen erwartungsgemäß bestenfalls belanglos, schlimmstenfalls peinlich. Die Bühnenshow bot hingegen durchaus Unterhaltungswert, wozu nicht unerheblich die überdimensionale Leinwand hinter den Künstlern beitrug. Ebenfalls unterhaltsam fand ich die unfreiwillige Komik der Liveschaltungen zu den verschiedenen Ländern. Um das volle emotionale Potential der Veranstaltung auszuschöpfen, entschied ich mich an der Abstimmung teilzunehmen. Die Kosten in Höhe von 20 ¢ erschienen mir ein angemessener Preis für den erhöhten Spaßfaktor. Die von mir favorisierte Schweizer Künstlerin Anna Rossinelli landete schlussendlich auf dem letzten Platz und unterstrich damit auf plastische Weise meine mangelnde Mehrheitsfähigkeit. Nichtsdestotrotz sehe ich mein Wissen über Massenkultur signifikant erweitert und sehe mich gewappnet mich auf der nächsten Party in ein Gespräch über den Eurovision Song Contest durch authentische Gesprächsbeiträge einbringen zu können.