you can fix it, can't you ? 03. Apr 2008
Ich bin einer von diesen Freunden die man anruft, wenn der Computer oder andere technische Gerätschaften nicht funktionieren. Aus mir unverständlichen Gründen wird mir dabei eine Art Omnikompetenz zugeschrieben, ich werde also auch mit Problemen konfrontiert von denen ich eigentlich gar keine Ahnung habe. Wenn ich auf meine Inkompetenz auf diesem oder jenem Gebiet hinweise, dann kommt dann immer nur das unvermeidliche “Ach, komm du kennst dich doch mit Computern aus”. Das interessante dabei ist, dass mir dabei sogar eine Art magische Heilkraft zugesprochen wird, ich also auch oder eben gerade in scheinbar aussichtslosen Fällen konsultiert werde.
getting things (not) done 21. Feb 2008
Ich komme mir mit meinem Weblog und meinem Linuxserver so ein wenig wie ein Mofa-Tuner vor. Es gibt immer noch etwas, was man ein wenig eleganter lösen könnte. Schade nur, dass der Zeitaufwand schnell ins unendliche wächst und so das eigentlich angenehme in Freizeitstreß ausartet. Ich habe mir im laufe der letzten zwei Jahre so eine Pipeline von Ideen angestaut, was ich alles noch machen könnte und da jetzt erstmal radikal zusammengestrichen.
Mir fällt es allgemein sehr schwer zwischen wichtigen Verpflichtungen und nebensächlichen Freizeitaktivitäten zu unterscheiden. Ebenso schwer fälllt mir die Priorisierung von virtuellen und physischen Aktivitäten. Ist die Anschaffung einer neuen Badehose nun wichtiger als die HTML-Validität meiner Website ? Sollte ich lieber mal wieder zu Friseur gehen oder mir stattdessen Gedanken über ein vernünftiges konzept zur Passwortvergabe machen. Prototypische Fragestellungen mit denen ich mich quäle und dann meistens weder das eine noch das andere mache sondern stattdessen mir einen Kaffee und einen Keks hole und meine Mails und Newsfeeds lese. Ein Prokrastinierer wie aus dem Bilderbuch.
electronic history on a stick 28. Apr 2007
Mit einem eleganten Ausfallschritt sichere ich mir jenes elektronische Stöckchen, welches Gordon in meine Richtung wirft .
Dein erstes Spiel ? Deine erste PC-Hardware ? Hattest Du von Anfang an Spaß ?
Nachdem ich 1986 von meinen Eltern zu Weihnachten ein NES geschenkt bekommen und ich mich infolgedessen intensiv mit den ersten Versionen von Super Mario Bros. und The Legend of Zelda beschäftigt hatte war für mich relativ bald klar, dass ich sowas nicht nur konsumieren sondern auch produzieren wollte. Folglicherweise wurde ich dann in den Sommerferien für einen Programmierkurs im Ferienprogramm einer Schule angemeldet, wo ich dann auf einem Apple IIe mit Applesoft BASIC meine ersten Programme geschrieben habe. Obwohl das jetzt schon zwanzig Jahre her ist, handelt es sich dabei wohl um ein nennenswertes emotionales Erlebnis in meinen Leben. Ich erinnere mich beispielsweise noch genau an meine Freude über eine vor geschriebene grafische Animation eines Gewitters - in Farbe versteht sich. Die 5.25”-Floppies mit dem Quellcode liegen heute noch im Keller. Ob sie ohne größeren Aufwand noch lesbar sind wage ich indes zu bezweifeln, aber wenn ich mich recht entsinne habe ich in weiser Voraussicht damals meine virtuellen Erzeugnisse mit einem Nadeldrucker auf Endlospapier ausgedruckt.
Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?
Pah, Anbieter klingt so nach sexy Angebotsvielfalt. Pustekuchen, für mich gab es 1992 einen staubigen Jutesack mit Daten serviert von der Deutschen Bundespost. Angerichtet wurde üblicherweise zur kostengünstigen Geisterstunde und zwar für 23 Pfennig je 12 Minuten. Am anderen Ende der Leitung hing der Neusser Computer Club und die Geschwindgkeit lag bei einer unverrauschten Leitung bei 2400 bps. Beim Modemzugang sollte es aus Kostengründen dann auch erstmal für knapp zehn Jahre bleiben. Erst 2001 sollte sich reichlich verspätet mit einem T-DSL-Anschluß der Deutschen Telekom bei meinem Netzzugang der nächste große Sprung vollziehen, was ich damals auch leicht euphorisiert in meinem Weblog dokumentiert habe.
Okay, das Stöckchen werfe ich mal weiter an Björn, Alex und Maurice. Ich habe mir erlaubt die Fragen etwas umzustrukturieren, wer sich brav an die Vorlage halten möchte, der möge bitte bei Gordon nachschauen.
#8 10. Apr 2007
Wie wäre es denn mal, wenn man für die Altersdarstellung das Hexadezimalsystem einführen würde, dann gäbe es immerhin signifikant weniger Anläße sich mit Zahlenübertragen auseinanderzusetzen.
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