it's time for a spotify subscription 15. Apr 2011

Es kam wie es kommen musste. Nachdem trotz mehr als einer Millionen zahlender Kunden derzeit gerade einmal fünfzehn Prozent der Spotify-Nutzer ein Abonnement haben und dies auf Dauer nicht finanziell tragbar ist wurde nun das werbebasierte Free-Modell drastisch zusammengekürzt. Gerade mal 10 Stunden Musik kann man in Zukunft noch hören, dann wird die Leitung gekappt. Das ist natürlich für jeden ernsthaften Musikhörer problemlos an einem Tag erreicht und somit steht entweder ein Wechsel zu einem anderen Dienst oder der Abschluss eines monatlichen Abonnements zur Auswahl.

Ich bin natürlich jederzeit bereit 5-10 Euro im Monat das unbegrenzte Hören eines fast vollständigen Musikkataloges in guter Tonqualität und mit einer schicken nativen Applikation zu bezahlen, mach ich ja schließlich sowieso schon immer, weil ich als Bewohner eines Nicht-Spotify-Landes die “VPN-Krücke” (Danke, Carsten) brauche um den Dienst nutzen zu können und da man nach dem Abschluss eines Abonnements diese Krücke nicht mehr braucht, weil man dann unbegrenzt weltweit Hören kann ändert sich für mich als Bewohner eines Nicht-Spotify-Landes finanziell auch garnichts, außer dass ich meine bisherigen monatlichen VPN-Gebühren jetzt nach Spotify umleiten muss.

Ein wenig betrüben tut mich die Sache dennoch, da ich mit meinem VPN-Anbieter stets sehr zufrieden war und ihm sehr dankbar bin, dass er mir auf kostengünstige Weise ermöglicht hat den Spotify-Dienst auch als Nicht-Schwede zu nutzen. Ferner finde ich es sehr bedauerlich, dass ich in Zukunft auf die Werbung verzichten muss, weil ich diese weitesgehend nicht als Belästigung sondern vielmehr als kostenlose schwedische Unterrichtseinheiten betrachtet habe. Ich würde der Werbung sogar eine besondere pädagogische Qualität zuschreiben, weil sie nämlich ein sehr zentrales Element der Schwedischen Sprache, die Sprachmelodie, überdeutlich in den Vordergrund stellt und somit leicht erfassbar macht.

 

putting the computer to sleep 08. Mar 2011

Gibt es im Deutschen eigentlich eine knappere Formulierung für “den Rechner in den Schlaf-/Ruhezustand versetzen”? Im Schwedischen kann man beispielsweise söva datorn sagen, wobei das Verb söva interessanterweise zwei Bedeutungen hat. Zum einen bezeichnet man damit den Vorgang etwas oder jemanden in den Schlafzustand zu versetzen (typischerweise ein Kleinkind) und zum anderen wird es synonym zum deutschen einschläfern benutzt, was natürlich eine Steilvorlage für einen deutschlernenden Schweden ist seine Hebamme zu fragen, wie man am besten sein schreiendes Kind einschläfert.

 

annika is playing in sthlm and lund 21. Sep 2010

Es gibt erste Tourdaten für Säkert!

 

vad fint, i've got mail from sweden! 18. Sep 2010

Auspackzeremonie von Säkerts Facit

 

finally new tunes from säkert! 20. Aug 2010

Annika

Seit ihrem schwedischen Debüt vor drei Jahren lebte in mir die zarte Hoffnung, dass da vielleicht irgendwann nochmal was kommen würde und nun hat Annika Norlin in ihrem Blog vollkündet, dass es bald ein neues Album geben wird. Das nenne ich dann mal ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk! Die Vorab-Single auf Spotify läuft bei mir schonmal hoch und runter und das Album ist bei CDON vorbestellt. Der Spätsommer kann kommen!

 

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