visualhub is dead 16. Oct 2008
Eines meiner Lieblingsprogramme für die Video-Rekodierung wird nicht mehr weiterentwickelt. Das Autor hat vor kurzem die Arbeit aus persönlichen Gründen niedergelegt. Es gibt aber Hoffnung in Form einer Open Source-Veröffentlichung, die zwar schon kompiliert, aber ansonsten leider noch wenig sinnvolles macht.
excel 2008 diagrams suck 20. Aug 2008
Diagramme in Office 2008 erstellen ist gelinde gesagt eine Zumutung. Selbst scheinbar trivialste Aufgaben nehmen den Charakter einer Geheimwissenschaft an. Nur mit skurilen Tricks kann man die X-Achse definieren und dann hat man aber lediglich eine Beschriftung einzelner Werte und keinen kontinuierlichen Zahlenstrahl und die Beschriftungen des Graphen fliegen irgendwo in der Landschaft herum. Was für ein Krampf! Ich werde mich jetzt mal mit Numbers beschäftigen.
amua ready for leopard 27. Jan 2008
Im Oktober letzten Jahres hatte ich bereits kurz einen schlanken Ersatz für die Bloatware namens Last.fm-Player vorgestellt. Leider hatte Amua damals noch einen kleinen Bug, der verhindert hat, dass die abgespielten Tracks auch gescrobbelt wurden, außerdem war es noch nicht unter Leopard lauffähig. Der Bug ist behoben und leopardtauglich ist Amua nun auch. Daumen hoch!
ableton live vs. traktor 26. Jan 2008
Or does Ableton still have tons of fans simply because it looks confusing and unintuitive and is therefore ‘cool’ ?
Nach mehr als einem halben Jahrzehnt als Traktornutzer stelle ich mir nun mal wieder die Frage ob ich mich für Live als DJing-Tool interessieren sollte. Ich bin mit Traktor sehr zufrieden und seitdem es vier Decks gibt fühle ich mich auch nicht mehr kreativ eingeschränkt. Das Layout der Decks, Knöpfe und Drehregler ist sehr intutiv, übersichtlich und weitgehend frei konfigurierbar. Die automatische Synchronisation der Tracks funktioniert fast immer. Die Loopfunktion arbeitet gut und ist einfach zu bedienen. Cue-Punkte und Loops werden automatisch absgepeichert. Die Einbindung eines externen Mischpultes ist problemlos möglich. Traktor läuft stabil und ich kann die Software auch nach einem halben dutzend Longdrinks noch fehlerfrei bedienen.
Was wären also Vorteile von Live die mich locken könnten ?
Wenn ein Track sauber gewarpt ist, dann kann man jederzeit bedenkenlos von einem zum anderen Stück faden, zwei Stücke können also nicht wie in Traktor auseinanderlaufen, was eine feine Sache ist. Man kann zwar in Traktor auch manuelle Beatgrids erstellen, was nach meinem Verständnis der Warpingfunktion entspricht, aber die Schnittstelle dafür scheint mir wenig ausgereift zu sein. Letztlich stört mich das nachsynchronisieren bei Traktor aber nicht ausreichend um den Wechsel zu rechtfertigen.
Wenn man auf fertige Tracks noch Audio Effekte legen möchte, dann bietet Live einem viel umfangreichere Möglichkeiten als die rudimentäre Ausstattung in Traktor. Da ich aber ehrlich gesagt in Traktor in einem Set bisher noch nicht das Verlangen hatte jenseits des klassischen 3-Band-Equalizers auf den Sound einzuwirken ist dieser Punkt für mich wohl eher nicht von Interesse.
Natürlich kann man in Traktor bis zu vier Samples reinladen und darauf Loops definieren, aber wenn man in Live Loops reinlädt, wirkt das ganze dann doch etwas logischer. Es bleibt halt die Frage ob man derart häufig Samples in seinem Set einsetzt, dass man die elegantere Schnittstelle auch hinreichend zu schätzen weiß. Erfahrungsgemäß ist dies bei mir eher nicht der Fall.
Alles in allem werde ich also bis auf weiteres bei Traktor bleiben!
wiki is a foreign word for ruby 17. Nov 2007
Wieso gibt es eigentlich in Ruby im Gegensatz zu PHP oder Phython eigentlich keine ausgereifte Wikiengine ? Als die einzigen halbwegs ernstzunehmenden Kandidaten erscheinen mir Instiki und Pandora, wobei ersteres immer noch keine Löschfunktion für einzelne Wiki-Seiten oder Wiki-Bereiche besitzt und bei letzterem die Entwicklung eingefroren scheint.