google with a taste of microsoft 02. Apr 2008

Wer sich auch bei Google über die neue Unart ergebnislose Phrasensuchen automatisch in unphrasierte Suchen umzuwandeln beschweren möchte, der kann dies hier und hier tun. Ich finde diese Art der Bevormundung ziemlich abstossend. Es ist ja nun nicht gerade so, dass man eine Phrasensuche macht, weil man irgendwelche Seiten haben möchte, welche die Wörter enthalten, nein man möchte jawohl nur welche haben die genau der Suchanfrage entsprechen, sonst würde man ja schließlich keine Phrasensuche machen.

 

in-text advertising really sucks 14. Feb 2008

Die neue Pest kommt aus dem Hause Vibrant Media, Kontera und Chitika und heißt In-Text Advertising. Wie das Grauen aussieht kann hier, hier und hier bewundert werden. Wenn sich dieser Mist im Netz durchsetzen sollte, dann wünsche ich mir aber einen Jakob Nielsen im rosafarbenen Superheldenkostüm der den Jungs mal eine ordentliche Abreibung erteilt.

 

snap previews really suck 01. Feb 2008

Es sollte doch von Zeit zu Zeit gesagt werden, dass Snap Previews der letzte Mist sind.

 

virb relaunch with attitude 08. Aug 2007

We understand that Virb is only one piece of your Internet world and we’re taking that to heart. If you post videos, photos or blogs elsewhere you shouldn’t have to think about how to get those on your Virb profile - or how to let your Virb friends know you’ve done so. It’s ideas just like this that are bringing about these changes. It’s great stuff, I give you my word.

Im Sinne dieser Einstellung wäre eine bessere Integration der Last.fm-Statistiken doch ebenfalls ein erstrebenswertes Ziel. Ansonsten finde ich den Laden nach wie vor ziemlich dufte (80er-Jahre Jugendslang, yeah). Hörenswerte Musik gibt es dort nämlich mittlerweile jede Menge, zum Beispiel hier, da und dort.

 

ruperts days are numbered 07. Apr 2007

Ich konnte mit diesem MySpace-Ding ja noch nie etwas anfangen. Zu hässlich, zu chaotisch und spätestens seit der Übernahme durch die propagandistische News Corporation auch noch politisch indiskutabel. Umso erfreuter habe ich dank Kriesse die Existenz von Virb zur Kenntnis genommen. Das einzige was Myspace für mich ansatzweise interessant gemacht hat, war die Möglichkeit Tracks im Flashplayer anzuhören, die nicht auf der offiziellen Website des Künstlers verfügbar waren und die Möglichkeit bietet Virb allemale. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten sein Profil zu individualisieren und Inhalte von anderen Webdiensten zu integrieren und das alles nach feinsten Webstandards. Dass Virb statt einer nahtlosen Last.fm-Einbindung lieber ihr eigenes Scrobbling-Sytem “Virbtunes” durchsetzen will finde ich zwar bedauerlich, aber mit der grafischen Last.fm-Einbindung kann ich fürs erste leben, die Flickr-Integration ist dafür supereinfach und schick. Löblich finde ich bei Virb die Möglichkeit zwischen verschiedenen Sorten von “Friends” differenzieren zu können, eine Bekanntschaft oder Freundschaft mit einer Person läßt sich also optisch von dem Fansein einer Band oder eines Labels abgrenzen.

Natürlich haben noch nicht alle Künstler ihr Lager bei MySpace abgebrochen aber Christophe Stoll aka Nitrada geht mit gutem Beispiel voran “I just moved over to VIRB and won’t add any new friends, read comments or messages here anymore. Come and visit me over here.” und auch Telefon Tel Aviv, Neo Ouija, Architecture in Helsinki und Feist sind schon dort. Wenn dann noch ein paar Artikel wie zum Beispiel bei Phlow veröffentlicht werden, dann wird sich die Zahl der Emigranten sicher weiter erhöhen. Bleibt zu hoffen, dass die Virb-Jungs nicht ihre Seele verkaufen, dem bisherigen Konzept treu bleiben und immer schön brav ihre Serverkapazität aufstocken um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Ach so, ich bin auch da.

 

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