neoliberalists also want to be loved 08. Jan 2011

Während Neoliberalismus früher ein wertneutraler wirtschaftwissenschaftlicher Fachbegriff war, ist er heute zum Synonym für menschenverachtende Politik geworden. Das gefällt den Neoliberalisten der FDP natürlich überhaupt nicht. Diese spiegeln zwar mit ihrer asozialen Klientelpolitik den Begriffswandel adäquat wider, möchten aber trotzdem in der Öffentlichkeit irgendwie gut dastehen und führen deswegen auf der Wikipedia einen hoffnungslosen Kampf gegen die schmutzige Wahrheit.

 

german wikipedia endangered 05. Sep 2010

Das ZDF berichtet über den Schaden der Löschnazis an der deutschen Wikipedia.

 

writing for the german wikipedia 20. Aug 2010

Fefe schreibt nicht nur mir sondern vermutlich noch vielen anderen aus der Seele die in den letzten Jahren versucht haben bei der deutschen Wikipedia neue Inhalte einzufügen und dabei meistens gescheitert sind. Da haben sich ja mittlerweile regelrechte Gangstrukturen etabliert, d.h. wenn ein Löschnazi merkt, dass er alleine nicht weiterkommt, weil seine Argumentation mal wieder völlig substanzlos ist, dann organisiert er einfach fix ein Rudel von Löschnazifreunden, welche solange abwechselnd auf den Autor des Beitrags einschlagen bis er die Lust verliert und das Weite sucht, wobei die Sockenpuppenquote bei Löschdiskussionen vermutlich im höheren zweistelligen Bereich liegen dürfte.

Interessanterweise gibt es meiner Erfahrung nach jedoch zwei Lücken im Löschnazisystem. Erstens werden bei Vorhandensein entsprechender Quellen und sachlicher Formulierung Beiträge im Kritik-Abschnitt von Unternehmen und Organisationen stets geduldet und zweitens findet mit man mit etwas Glück gelegentlich ein Thema was hinreichend obskur ist und sich deswegen bei keinem Löschnazi auf dem Überwachungsmonitor befindet.

 

wikimedia nudity consulting 26. Jun 2010

Jetzt setzt die Wikimedia Foundation auf Unterstützung von Außen. In der aktuellen Debatte um strittige Inhalte der Wiki-Projekte scheint die Diskussion in der Community festgefahren. Laut einer Nachricht des Vorstandsvorsitzenden Michael Snow am Donnerstag soll ein externer Berater Empfehlungen aufstellen, wie zukünftig mit fragwürdigem Material wie beispielsweise der Darstellung von Genitalien bei Wikipedia und den Schwesterprojekten umgegangen werden soll. (Quelle: Taz)

Alles kein Problem, ich kenne da jemanden der sich mit derlei strittigen Anglegenheiten bestens auskennt. Ich empfehle der Wikimedia Foundation einfach die strittigen Genital-Fotos an sjobs@apple.com zu schicken, der weiß schon was zu tun ist!

 

censilia's argumentum ad hominem 14. Apr 2010

Die in ihrer neuen inoffiziellen Bezeichnung durchklingende Anschuldigung, ein Zensursystem ähnlich wie in China errichten zu wollen, bezeichnete Malmström als “unglaublich”. Es sei überhaupt nicht ihr Ziel, “irgendetwas anderes als Kinderpornographie zu sperren”. Es gebe daher “keinen Grund für diesen Aufstand”, der zudem aus einer “kleinen, sehr verärgerten Gruppe von Bloggern” komme. Dabei handle es sich um “Lobbyisten, die nicht für ganz Europa” sprächen. Dass sich hierzulande über 134.000 Bürger in einer viel beachteten Rekordpetition an den Bundestag gegen Websperren und das derzeit teils außer Kraft gesetzte Zugangserschwerungsgesetz wandten, scheint der Liberalen allerdings entgangen zu sein. (Quelle: Heise)

Was mache ich wenn ich keine Argumente habe? Richtig, ich diskreditiere den Diskussionspartner, benutze also das bewährte Argumentum ad hominem, soweit hat Frau Malmström scheinbar die rhetorischen Kunstgriffe verstanden. Der Löschnazi der den Censilia-Redirect bei Wikipedia entfernt hat, hat dies übrigens nun mit derselben lächerlichen Begründung nach zwei Wochen wieder getan. Ich bin wirklich erstaunt darüber wie jemand so naiv sein kann und meinen kann, dass er auch nur den Hauch einer Chance hat mit so einer dreisten Realitätsverleugnung davonzukommen.

 

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