mp3exchange 08. Jun 2001

bin gerade beim webloglesen ein wenig am aufholen und dabei über das Interview mit Patrick Wagner über die Auswirkungen von napster auf Labels und Musikkonzerne (ja, die Bezeichnung von Argh! ist schon ganz zutreffend) gestolpert. (via ronsens). Beruhigend und bestätigend zugleich sind seine Ansichten.

 

referralblogg 08. Jun 2001

das ist hier doch kein Bekleidungsgeschäft. Aber nein wirklich nicht.

 

alaska.de 07. Jun 2001

alaska.de

Die Handlung: Sabine zieht nach Scheidung ihrer Eltern zu ihrem Vater in eine Berliner Plattenbausiedlung. Dort lernt sie direkt zu Anfang ihren Mitschüler Eddie kennen, durch den sie in Kontakt mit seinem älteren Kumpel Micha kommt. Diesen beobachtet sie kurze Zeit später bei einem Spaziergang in der Dämmerung, wie er mit einem Messer flüchtet. In der Nähe entdeckt sie einen toten Jungen auf dem Boden mit einer großen Blutlache. Sie rennt weg und behält diese Beobachtung für sich.

Auch Eddie ist in diesen Mord verwickelt und will herausfinden wie viel Sabine weiß. Eddie und Sabine entwickeln dabei eine schüchterne Zuneigung zueinander. Nun will Eddie Micha überzeugen, dass Sabine der Polizei nichts sagen wird, der glaubt ihm jedoch nicht. Soviel zum Inhaltlichen. Der Soundtrack ist von Kitty Yo. Und zwar mit Gonzales, Peaches, Surrogat, Laub, und mehr. Unter verspexten Cineasten hat dieser Film ein wenig Unmut hervorgerufen. Wenn ich mich recht entsinne, dann wurden der Stil der Schnitte und Schwenks bemängelt. Konnte ich nicht nachvollziehen. Dazu hat mich der Film währenddessen emotional zu sehr beschäftigt. Obwohl das Lebensgefühl Ost-Berliner Plattenbau rein gar nichts mit meiner momentanen Lebensumgebung oder meiner Vergangenheit zu tun hat so hat es mir dieser Film, über Erinnerungen an Erzählungen von früheren Bekannten und Freunden aus Ost Berlin und Umgebung über ihren Lebensalltag, schwierig gemacht auf der üblichen Zuschauerdistanz zu bleiben. Tonfall, Wortfluss, Satzbauten haben immer wieder Anknüpfungspunkte für Erinnerungen geboten. Und Darstellungen mit Bezug zur eigenen Lebensrealität wirken emotional halt einfach viel stärker als überproduzierte Plastikfilme mit völlig entrückten Realitäten. Ich kann hier eindeutig eine Empfehlung aussprechen.

 

back home 03. Jun 2001

Tourbilanz: 2 Monsunregen, 1 Hagelschlag, 1 Orkan. Aber unbeschadet wieder zurückgekehrt. Was gab’s für Entdeckungen ? Bonn hat zwar keine Regierung mehr, aber dafür einen Plattenladen mit relativ gediegenem Ambiente. Scheinbar werden dort aber eher nur die Jünger Sven Väth’s bedient. Das ergab zumindest ein kurzes Linsen durch die mit Platten gepflasterte Schaufensterscheibe. Die eine oder andere Elektronika/Downbeat/Easy Listening Platte, aber ansonsten größtenteils so die Frankfurt-Ibiza-Techno-House-Schiene. In der groove gibt’s immer einen netten Comic der diese partycrowd ganz treffend karikiert.

 

web woche 01. Jun 2001

Eine Woche lang aus Gründen akademischer Zukunftsfindung das web abgesurft. Mehrere Hundert Seiten nach Schlüsselbegriffen abgesucht und ab und an stehengeblieben, dabei jedoch nur höchst selten etwas wirklich interessantes entdeckt. Was für die Augen gibt’s auf jeden Fall mal bei greenworks. Naja, ansonsten klingen die Folgeschäden gerade ab. Aufgrund unergonomischer Sitzhaltungen den Nacken verkrampft und den Rücken geschunden. Zur Abwechslung jetzt erstmal wieder ein wenig real world. Mit dem Radel von Colognia gen Süden via Rhein. Das sollte den www-overflow-geplagten Kopf wieder klar machen.

 

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