urban life desired 11. May 2004
Beim aufräumen über einen netten Text unbekannter Quelle zur mangelnden Attraktivität des potentiellen Standortes Köln-Ossendorf für die Kunsthochschule für Medien in Köln gefunden: “Der endgültige Standort der Kunsthochschule erfordert eine Umgebung, die das künstlerische Gestalten und Wirken unterstützt und kreativer Arbeit mit ihren vielfältigen Bezügen angemessen ist. Dies kann nur eine lebendige, urbane Stadtumgebung sein. Nur dort findet sich die Alltagskultur mit ihrer medialen und kommunikativen Vielfalt ebenso, wie die Einrichtungen der Kunst- und Kulturpraxis: Museen, Galerien, Bibliotheken, Bildungseinrichtungen, Theater, Kinos, Musikspielstätten, alternative Aufführungsorte etc. Diese bilden den unmittelbaren Nährboden für Studierende, Lehrende und Mitarbeiter, auf dem künstlerische Praxis und Reflexion nur gedeihen können. Die Vernetzung mit den Kunst- und Kultur-Institutionen Kölns und die Einbettung in die Innenstadt sind für die Identität der Hochschule Lebenselixier und unverzichtbar. Die Kunsthochschule betreibt einen unabdingbaren und regelmäßigen Austausch mit der Öffentlichkeit in Form von Präsentationen, Vorträgen, Filmvorführungen, Ausstellungen, Kolloquien, musikalischen und audiovisuellen Darbietungen. Diese Veranstaltungen finden, häufig als Abendveranstaltungen, in den Räumen der Hochschule statt und müssen, wenn sie wie bisher ihr Publikum finden sollen, an einem innerstädtischen geeigneten Ort durchgeführt werden. Auch diese Art der Vernetzung mit der Öffentlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität der Kunsthochschule. Das Konzept der Kunsthochschule für Medien beinhaltet eine eigene komplette Ausstattung mit audiovisuellen und digitalen Medien auf höchstem technischen Niveau. Nur in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Technologien kann erfolgreiche künstlerische Entwicklungsarbeit im Studienzusammenhang geleistet werden. Diese Labors, Studios und Ateliers der Hochschule sind für Studierende und Mitarbeiter rund um die Uhr an allen Tagen zugänglich. Aufgrund der Vielzahl der künstlerischen Projekte und der Intensität der Arbeitsprozesse sind diese Nutzungsmöglichkeiten und die Arbeit im Schichtbetrieb zwingend erforderlich. Realisierbar ist dies, besonders unter Fürsorge- und Sicherheitsaspekten, nur an einem innerstädtischen Standort. Künstlerische Arbeit folgt anderen Gesetzmäßigkeiten als etwa reglementierte Bürotätigkeit oder industrielle Schulung. Eine Kunsthochschule kann nur dann ihrer Aufgabe gerecht werden und erfolgreich arbeiten, wenn sie nicht nur einen geschützten Raum für diese individuellen und häufig unkonventionellen Arbeitsweisen bietet, sondern sie regelrecht herausfordert.”
Was für eine elegante Art zu sagen, dass man nun wirklich keinen Bock hat im piefigen Ossendorf im RTL2-Medienghetto mit den Big Brother-Betreuern abzuhängen und überhaupt, man gerne lange ausschlafen und innerstädtische Clubs besuchen würde solange man noch jung und wild ist.
rfid protest 05. May 2004
riaa controller 03. May 2004
Sehe zwar im Augenblick keinen direkten praktischen Nutzen für den RIAA Finder, aber es ist ein nettes Kontrollinstrument für den ahnungslosen Verbraucher um zu überprüfen welche Querverknüpfungen mit RIAA Mitgliedern in der Labellandschaft existieren. Gibt es dann bald auch den IFPI Radar ?
wlan hotspots 02. May 2004
Es gibt neuerdings einen ziemlich umfassenden Hotspot Finder für Deutschland.
laptops on stage 02. May 2004
“Electronic shows can be a bit boring. Artists stand in front of their laptops and supposedly do something to create live music. For the audience, it looks like their simply checking email while the computer plays sequenced sound files.” (aus: Coolfer)
