antisocial ipod 15. Feb 2004

“The immense storage capacity of iPod and its imitators offers at least the opportunity for total, uninterrupted isolation from one’s surroundings for long – extremely long – periods of time. It is now possible to commute, to stroll, to shop, even to go to a Knicks game, without having to listen to another human being, or even the same song. There is no rewinding or CD-changing to permit the outside world to leak inside the cocoon. With a jukebox in your pocket, a suitable tune is always at the ready, no matter your mood. And if you have little white ear buds rammed in your ears, there is always an excuse not to acknowledge fellow humans. ‘I’m busy right now,’ iPod users seem to say. ‘I’ll get back to you in 10,000 songs.’” (Artikel in der New York Times über die sozialen Folgen der hohen iPod Verkäufe)

 

exploring hotspots 14. Feb 2004

Bin gerade dabei mal ein wenig die Access Points meiner Umgebung zu erkunden. Vor einer Woche mal in Heidelberg den Starbucks angetestet, der ja angeblich zur Zeit bundesweit gratis wlan anbieten soll aber dort auf ahnungsloses Barpersonal gestossen und keine Station-ID entdecken können. Heute in Mannheim dann mal das uni-eigene wlan angetestet und festgestellt, dass der nächste Hotspot von meinem Hiwi-Büro bedauerlicherweise nicht erreichbar zu sein scheint. Dann mal die regionalen Pioniere in Sachen internationaler Kaffekultur abgecheckt und dort via Proxyserver immerhin Webseiten besurfen können. Mailproxy leider Fehlanzeige, aber dafür gratis. Als nächstes die geschlossenen Türen vom Meyerbeer Coffeestore gelaufen und deswegen auf zur DB-Lounge gemacht und dort eine Prepaid-Karte erworben und deswegen scheinbar gnädigerweise den Eintritt erlassen bekommen, den man als Nicht - Erste - Klasse - Bahnticketinhaber normalerweise zahlen müßte. Dort funktioniert dann alles prima. de:bug radio läuft während Mails und Webseiten durch die Luft flutschen. Geht doch.

 

mobile surfing 12. Feb 2004

UMTS würde mich ja hauptsächlich interessieren um mich bei schönem Wetter fernab von Hotspots mit meinem portablen Rechner in die hohen Gräser der Rheinwiesen zu legen oder um alle paar Monate in der Bahn, solange es noch kein WLAN in den Zügen gibt, gemütlich ein paar Stunden vor mich hinzusurfen, aber dazu ist der Spaß dann doch ein wenig zu teuer.

 

open office for mac 10. Feb 2004

Habe mir gerade mal spaßeshalber Open Office für Mac OS X gezogen und installiert. Kurze Bilanz: Das Ding funktioniert, aber die fehlende native Benutzeroberfläche und die mangelnde Mac-Philosophie beim Software Design macht die Bedienung der Software zu einem Krampf. Bis die heimische Version in 2006(!) herauskommt werde ich wohl solange mit Microsoft Office v. X vorlieb nehmen.

 

stream offline 09. Feb 2004

Nachdem ich nun in Ermangelung von nativen Mac OS X Applikationen ohne Erfolg versucht habe alle verfügbaren unix-basierten icecast2-kompatiblen Streaming Clients unter Mac OS X mal an’s laufen zu bekommen und dabei jeweils an irgendwelchen für mich nicht nachvollziehbaren Fehlermeldungen gescheitert bin, erkläre ich meinen Stream offiziell für beurlaubt. Wenn die Abstellkammer in der neuen Wohnung noch ein Plätzchen für meinen alten lärmigen Desktop-PC frei hat und einigermaßen schalldicht ist, dann wird er vielleicht in eine paar Monaten reaktiviert, bis dahin ist erstmal Sendepause.

 

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