my part of town is more fucked up! 09. Mar 2010

Sara beobachtet auf Spreeblick messerscharf Berliner Hipster und ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung im letzten halben Jahr die Authentizität dieses Berichtes bestätigen!

 

forced labor - a matter of conscience 08. Mar 2010

Zu den gruseligsten Alpträumen gehört definitiv als Bezieher von Arbeitslosengeld II eine Arbeit bei einem Unternehmen zugewiesen zu bekommen, was nicht nur Dumpinglöhne zahlt sondern auch sonst keinerlei Verantwortungsbewußtsein für die Gesellschaft und Umwelt erkennen läßt. Beim Wehrdienst hat man wenigstens die Möglichkeit den Dienst an der Waffe zu verweigern und stattdessen einen frei wählbaren Ersatzdienst zu leisten, diese Möglichkeit ist hier meines Wissens nicht gegeben. Die Sanktionen bei sogenannten Pflichtverletzungen sehen eine bis zu hunderprozentige Kürzung der Bezüge inklusive der Mietkosten vor. Das bedeutet also in der Praxis, dass die Alternative beispielsweise zur Arbeit in der betrügerischen Drückerkolonne, dem bauernfängerischen Call Center oder als Fußgängerzonen-Promotionterrorist das Leben auf der Straße mit Verpflegung in der Armenküche ist. Beim nächsten Landstreicher auf dem Straßenboden also ruhig einen Extragroschen reinwerfen, es könnte sich um ein Opfer der Zwangsarbeit unseres sogenannten Sozialsystems handeln.

 

look, i got a fancy new smartphone! 07. Mar 2010

Bei mobilen Kommunikationsgeräten gibt es seit einiger Zeit die Unsitte, dass die Hersteller als Werkseinstellung eine Werbe-Signatur unter die Nachrichten setzen. Da steht dann je nach Hersteller wahlweise “Sent from my BlackBerry wireless device” “Gesendet von meinem iPhone” oder auch “Gesendet von meinem Windows Mobile-Telefon”. Nun sollte man sich natürlich fragen, welchen Sinn diese Signatur erfüllt. Aus der Perspektive des Herstellers ist sie natürlich einfach kostenlose Werbung. Jeder der eine Nachricht über dieses Gerät empfängt wird nun ungefragt über dessen Markennamen informiert. Das wäre ja nun nicht weiter schlimm, wenn die Benutzer dieser Geräte bei Inbetriebnahme die Signatur deaktivieren oder durch etwas sinnvolleres ersetzen würden. Tun sie aber nicht. Wenn man ihr Verhalten wohlwollend interpretieren würde, dann würde man vermuten, das sie zu faul oder zu dumm sind herauszufinden wie man die Signatur ändert. Mann könnte ihnen aber genauso gut peinliches Imponiergehabe unterstellen. Wenn diese gerade mehrere hundert Euro für ein neues Superfon ausgegeben hat, dann soll doch bitte auch der gesamte Freundes- und Bekanntenkreis über diese Investition informiert werden. Aus der Perspektive des Empfängers der Nachricht erfüllt die Signatur leider überhaupt keinen Zweck. Sie bietet keinerlei informationellen Mehrwert und erst recht keinen Unterhaltungswert. Bliebe also die Aufforderung an alle Schlaufonbenutzer diesen Quatsch umgehend zu deaktivieren und so die Menschheit mit diesem Datenmüll zu verschonen.

 

meedchen goes merchandise 06. Mar 2010

Meedchen-Shirt

Der Meedchen-Shop von Kheira ist nun endlich online!

 

women in leading positions 06. Mar 2010

Ich habe festgestellt, dass Frauen zu Männern werden müssen, wenn sie sich durchsetzen wollen. Sie müssen deren Mittel einsetzen. Die Männer sind immer die lautesten - sie müssen Karriere machen, im Vordergrund stehen. Frauen haben mehr Harmoniebedürfnis und sind zurückhaltender […] (Grüner Balci in Der Freitag)

Diese Beobachtung deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen. Die durchschnittliche Frau ist leise, bescheiden und fleißig während der durchschnittliche Mann lautstark den Ton angibt, über ein gesundes Maß an Selbstüberschätzung verfügt und sich in kritischen Situationen durch Risikofreudigkeit auszeichnet. Genau das ist aber ein Teil der Anforderungen um erfolgreich in Führungspositionen zu sein. Im Grund stellt also jede Frau in einer Führungsposition die sich gemäß ihrem Naturell verhält einen Wettbewerbsnachteil für das jeweilige Unternehmen dar. Freiwillig stellen Unternehmen in Deutschland keine Frauen für Führungspositionen ein, die Quote liegt bei gerade mal zehn Prozent. In Schweden sind es mit knapp zwanzig Prozent zwar etwas mehr, aber wirklich egalitär ist das nun auch noch nicht.

Machen wir mal ein Gedankenexperiment. Nehmen wir mal an die Vorstände und Aufsichtsräte aller europäischen Spitzenunternehmen wären dank konsequenter Frauenförderung zu 50% mit Frauen besetzt. Frauen würden sich dann also nicht mehr in einer von Männern dominierten Welt befinden. Könnten sich Frauen gemäß ihrem Naturell verhalten oder müßten sie nach wie vor das männliche Verhalten imitieren um im Wettbewerb zu bestehen? Wie wären die Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Weltwirtschaft?

 

1 2 3 ... 343